HUstadt process: Public event
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24 September 2011

Hustadt Festival 2011

Program:

14.00 Opening of the Hustadt Festival
15.00 Choir “Integral”
15.30 Afrolight, African drum music and dances
16.00 Singing duo Sema & Cumhur
16.30 Blackboard drawing action by Apolonija Šušteršič
17.00 Dance Group Own Stylez
17.15 Folklore Group Dile Kurdistan
17.30 Kurdish folksinger Gulistan Subari
18.00 “Gegenstromprojekt”- Hip_hop_HU_stadt
18.30 Fashion – show: HU_stadt brand presented by Matthis Köllmann, social activits
19.00 Lecture by Dr. Barbara Steiner, director, Museum of Contemporary Art – GfZK, Leipzig

20.00 Film Program in Open Air Cinema – Community Pavilion
Apolonija Šušteršič: HU_stadt Trailer, 2011, 3:20 min.
Mischa Kuball: NEW POTT/100 Lichter/100 Gesichter, 12 min.
Pia Rönicke: Facing – An usual Story from a Nameless Country,2008, 52:18 min.
Discussion with Zeynel Abidin Kizilyaprak (Screenwriter from Facing – An usual Story from a Nameless Country)
Gitte Villesen: JuJu (White Magic), 2008, 37:56 min.
Melanie Manchot: Celebration (Cyprus Street), 2010, 10:20 min.



Opening of the Hustadt Festival

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Blackboard drawing action

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“Gegenstromprojekt”- Hip_hop_HU_stadt

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Lecture by Dr. Barbara Steiner

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Film Program in Open Air Cinema – Community Pavilion

23 September 2011

Press Conference and evening program

Friday, 23.09.2011

Program for 23.9.2011

11–12 Press Conference

Round table discussion:

Moderation: Ria Jansenberger (producer: Twins Projects, Ruhr 2010)

Participants:

Alexander Kutsch, head of SUB – Stadtumbaubüro Hustadt

Apolonija Šušteršič, artist and architect

Christine Wolf, landscape architect, Wbp – landscape architecture Office

Claudia Buning, head of IFAK – Immigration Office, Hustadt

Dr. Kratzsch, Chief Administrative, City Council Bochum

Dr. Kraemer, director, Housing Corporation VBW

Matthias Köllmann, social activist, Café HU

Philipp Unger, head of UmQ e.V.- University meets Querenburg, Association for Street Culture


17.00 Philipp Unger: HUMU ILLUMINARE, performance


20.00 Film Program in Open Air Cinema – Community Pavilion
Lasse Ernlund Lorentzen: Freeway, Iran, 2009, 12:16 min.
Dario Azzellini & Oliver Ressler: Comuna – under Construction, 2010, 94 min.

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20 August 2011

first cinema event

Our first cinema event was a tryout for the cinema screen and the technology that we have available. There is an obvious problem with the projector. We can only start with the cinema when it is dark. This time we borrowed the projector from RUB - Rhur Universitaet Bochum. However in the future we would like to have our own. This equipment is very expensive therefore we are looking for powerful second hand projectors.

The program for the event was supplied by www.shortsattack.com whith a series of short films: "50 Jahre Mauerbau: Rock the wall!"

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19 August 2011

21 May 2011

15 September 2010

20 December 2009

”Happy New Beginning” – invited public event

”Happy New Beginning” – invited public event My idea at this point was to take a step back and participate at the Aktionsteam meetings as a regular member of the group not leading the meetings as I had been doing till now. That was also what we agreed upon: UmQ with Philipp Unger and some other people should take over the responsibility for organising actions around and for the Community Pavilion. I was delegated to take care of extra funding since we would have to finish a great deal of the building ourselves. The “Happy New Beginning” was therefore a small symbolic gesture: I was handing over the project to Aktionsteam and people who wanted to work with the project in the future. We were celebrating our victory that we managed to get permission to build the Community Pavilion in Hustadt. Therefore I organised an event were everybody who had worked with me in the last year and a half could select and take a few photos from my documentation collection of the Hustadt Project as a memento. However, the project was not yet finished or even close to the end. I stayed in Hustadt for almost another 2 years. Meanwhile the City Administration had sent to Querenburg Ms. Gullan from “Ordnungamt”, the office that takes care of order and safety, clean streets and engaging citizens. She organised a group of people who named themselves “Kümmererteam”, which was an interesting initiative after the Aktionsteam. A lot of the same people were involved, but only Germans again.

13 x 18 cm. (2)

13 x 18 cm. (2)

27 September 2009

Flea market

The flea market that was organised by Ina Gutteck and Renate Thomas (Aktionsteam) was excepted very well and they were planning to make it a regular event.

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15 April 2009

*Brunnenplatz 1

“Die Hustadt ist ein Ghetto”, sagte sie zu mir, “Ich würde nicht dort leben wollen.”

Es war ein schöner, sonniger Tag, die Gebäude aus dunkelgrauem Kalkstein schimmerten in der Sonne. Ich war sehr neugierig darauf zu sehen, wo ich wohl im nächsten Jahr leben würde, ob dieser Ort wirklich so verrückt ist wie die Leute sagen, wer meine Nachbarn sind, was ich für diesen Ort tun könnte...

Ich wurde gebeten ein Projekt für die Hustadt zu entwickeln, eventuell für deren Hauptplatz – den Brunnenplatz. Um meiner künstlerischen Praxis zu folgen, mache ich üblicherweise eine ausführliche Recherche vor Ort, spreche mit den Menschen, die dort leben und versuchen sie in die Entwicklung des Projektes einzubeziehen. Man muss nicht erwähnen, dass die einzigen Experten, die einen Ort auch wirklich kennen, diejenigen sind, die dort wohnen...und die muss ich treffen, von ihnen etwas über den Ort erfahren. Natürlich gibt es Bücher und Google und Wikipedia; aber Geschichten, die mir Menschen, welche dort leben und arbeiten, erzählen sind nirgendwo niedergeschrieben. Ich liebe es, ihnen zuzuhören; ich liebe es mit ihnen über ihre persönliche Geschichte zu sprechen und über die Zukunft zu träumen.

Welche Zukunft hat ein Ort wie die Hustadt? Er wurde Ende der 60er Jahre für Bedienstete der Universität und der nahe gelegenen Opel-Werke errichtet; heutzutage ist die Bevölkerung sehr gemischt; viele Immigranten leben im Viertel. Die Menschen kommen aus allen Teilen der Welt, was die Hustadt viel großstädtischer macht, als die Stadt Bochum im Ganzen. In der Nachbarschaft werden 80 (?) verschiedene Sprachen gesprochen, viele verschiedene Kulturen, Lebensstile oder Lebensgewohnheiten werden jeden Tag, nah beieinander, gelebt.

Meiner erster Eindruck, als “Artist in Residency” in der Hustadt wohnend, war ganz anders als das, was die Leute erzählen. Es ist ein ruhiges, etwas langweiliges, vorstädtisches Viertel, wo alltäglich nicht viel Neues passiert. Jedenfalls war das mein erster Eindruck. Sobald ich aber begann die Menschen kennen zu lernen, die in der Hustadt leben und arbeiten, begann ich diesen Ort ganz anders zu sehen. Er wurde als ein moderner Vorort gebaut, aber sein Alltag ähnelt dem eines kleinen Dorfes. Die Leute kennen sich untereinander, unternehmen Dinge miteinander, sie treffen sich auf dem Hauptplatz (Brunnenplatz) um zu reden, Kürbiskerne zu essen und Kaffee zu trinken, den sie mitbringen. Sogar Klatsch und Tratsch kursiert wie in einem Dorf.

Während der Recherche organisierte ich einige Präsentationen und Workshops für die Bewohner der Hustadt. Sie fanden alle im Stadtumbaubüro statt, das auch zu meinem Arbeitsplatz wurde. Zuerst machte ich eine Präsentation über mich und meine Arbeit, welche den Leuten wahrscheinlich nicht bekannt ist. Später bat ich Teilnehmer der Workshops über ihre persönliche Geschichte, in Verbindung mit der Hustadt, zu sprechen. Ich versuche die Geschichte der Hustadt vielmehr über die persönlichen Geschichten der Menschen zu konstruieren, als über offizielle Dokumente und Schriften. Mein Deutsch ist nicht wirklich gut, daher versuche ich die Sprache, durch Gespräche mit den Menschen in der Hustadt, besser zu lernen. Daher mochte ich auch die Besuche im IFAK Café oder das Frühstück in der Hufelandschule, wo ich Frauen/Mütter aus der Hustadt treffen konnte, um mit ihnen über das alltägliche Leben in der Nachbarschaft zu diskutieren.

Im Februar 2009 präsentierte ich einen Community Pavillion der, als Ergebnis meiner Recherchen in der Hustadt, gebaut werden soll. Diese Idee ist tatsächlich aus verschiedenen Unterhaltungen, Erzählungen und Träumen der Menschen entstanden, denen ich in der Hustadt begegnet bin.

Der Community Pavillion soll ein Treffpunkt für jeden werden, unabhängig vom sozialen oder ethischen Hintergrund. Er sollte ein Ort für verschiedenste Aktivitäten sein, von der Sommer-Küche bis zum kleinen Nachbarschaftskino. Er sollte ein Ort sein für Informationen über die Hustadt, vielleicht sogar mit einer kleine Tausch-Bibliothek; ein Ort für alle Arten von Aktivität, geleitet von den Menschen, die in der Hustadt leben und arbeiten.

Im Moment arbeite ich mit einer Gruppe von Freiwilligen in der Hustadt, die den Pavillion in der Zukunft gerne aktivieren würden. Unsere Idee ist es, Aktivitäten während des Sommers auf dem Brunnenplatz zu testen und sogar ein Program für die Zeit anzubieten, in welcher der Platz eine Baustelle sein wird. Hoffentlich werden noch mehr Leute Interesse daran haben, mit guten Ideen und viel Energie mitzumachen, um die Hustadt zu einem besseren Ort zum Leben zu machen.


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EINLADUNG für alle von Ihnen, die in der Hustadt leben und arbeiten und bei unserem Aktivitäten-Programm mitmachen möchten:

Sie sind herzlich zu unseren Treffen im Stadtumbaubüro, Hustadtring 51, eingeladen! Jeder der daran interessiert ist mitzumachen, kann einfach vorbei kommen und seine Adresse hinterlassen, so dass wir Sie kontaktieren können!

Apolonija Šušteršič

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*Der Titel “Brunnenplatz 1” wurde von einem der Workshop-Teilnehmer (Andreas Galatas) gegeben, um eine Adresse an einen existierenden Ort zu vergeben, der auf der Karte platziert werden muss. Der Brunnenplatz ist ein zentraler Ort des Hustadt-Viertels, für den wir den Gemeinschaftpavillion vorschlagen.


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02 December 2008

EINLADUNG zum fortag

“Who am I and what do I do in Hustadt?”, open public presentation at Hufelandschulle, Hustadt, Bochum I invited people from Hustadt to come to my presentation. The idea was to show what kind of project I did in the past and how I would like to work on the project in Hustadt. This was the first public event that I have organized in Hustadt. The place I have chosen for this public meeting was Hufelandschulle – the only “ideology free” space that is suitable for public events in the neighbourhood.


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